ÜBERSTROM

Sybille Krämer: "Der Stachel des Digitalen. Geisteswissenschaften und Digital Humanities"

Eine abstrakte computergenerierte Darstellung, die an eine schwarz glänzende Leiterplatte erinnert. Auf der linken Seite sind zahlreiche blau leuchtende Nullen und Einsen zu sehen. Daneben sind mehrere leuchtende Farbpunkte. Von diesen gehen mehrere dünne bunte Linien aus. Die Linien bilden ein verzweigtes Netz. Die Darstellung der Linien erinnert auch vage an ein künstliches neuronales Netz.

Mit "Der Stachel des Digitalen" (2025) legt Sybille Krämer ein Buch vor, das weit mehr tut als das Verhältnis von "Geisteswissenschaften und Digital Humanities" (so der Untertitel) zu verhandeln. Es ist eine lesenswerte Kulturgeschichte der Digitalisierung, die lange vor den ersten Computern begann. ❭ Weiterlesen

Queere Leiblichkeit(en) – Plädoyer für eine neue Perspektive

Teile von unterschiedlichsten Gesichtern sind zu einem Gesamtgesicht zusammengesetzt; das Gesicht ist so eingefärbt, dass es an die Transgender-Flagge erinnert.

Die Phänomenologie bietet mit dem Leib-Konzept Möglichkeiten, das Erleben unterschiedlichster, auch non-binärer Geschlechtlichkeiten besser zu fassen, ohne auf die alte Unterscheidung von Körper und Seele zurückzugreifen. Bislang wird dieses Potenzial aber kaum genutzt. In diesem Gastbeitrag plädiert Daphne Schwarz für ein Umdenken. ❭ Weiterlesen

KI-Bilder und die Verantwortung linker Medien

verwaschener Matsch

Statt gerade jetzt auf Seriosität und Wahrhaftigkeit zu setzen, lassen sich auch linke Medien offenbar gerade von den Versprechungen der KI-Konzerne oder schlicht dem Erlebnis scheinbarer Einfachheit verführen. Es ist ein Trauerspiel. ❭ Weiterlesen

Neuerscheinung: "Einmal queer gespielt. Über die Rolle der Repräsentation von LGBTQIA+-Identitäten im Videospiel" von Sascha Heller

Endlich ist der neueste Band der Über/Strom-Buchreihe erschienen. In "Einmal queer gespielt" führt der Medienwissenschaftler, angehende Psychologe, Mediengestalter und leidenschaftlicher Gamer Sascha Heller in die Grundlagen der Konstruktion von Norm, Diskriminierung, queere Identität in Medien und psychologische Modelle zur Mediennutzung ein. ❭ Weiterlesen

Auseinandersetzung mit der Lebenswelt: Interview mit Justin Nolte über Neue Phänomenologie und Digitale Spiele

Seit Edmund Husserl will die Phänomenologie "zu den Sachen selbst". Das geht mitunter einher mit Technik-Skeptizismus: Insbesondere digitale Medien scheinen sich zwischen die Menschen und ihre direkte Erfahrung zu drängen und werden eher als störend empfunden. Dass aber Computer- und Videospiele als Phänomen der Lebenswelt ihrer Spieler*innen durchaus ernstzunehmen sind, berichtet der Rostocker Philosophie-Student Justin Nolte im Interview. ❭ Weiterlesen

Was wir tun können: 20 Punkte zur Stärkung der Demokratie

Bunte Regenbogenfarben

Es gibt viele Wege, sich im eigenen Leben für Demokratie einzusetzen. Je nach Lebensituation wird das anders aussehen und es ist nicht alles einfach. Trotzdem ist es wichtig. Als Anregung hier ein spontanes Brainstorming nach der Bundestagswahl. ❭ Weiterlesen

Alle Artikel in Technik / Medien / Gesellschaft / Leben

Über/Strom-Buchreihe

In den Sachbüchern von Über/Strom zeigen Autor*innen verschiedener Wissenschaftsdisziplinen seit 2020 Wege durch das Dickicht der ständig neuen technologischen Entwicklungen und helfen, souverän und selbstbestimmt durchs digitale Leben zu gehen.

 

Das neueste Über/Strom-Buch: Einmal queer gespielt. Über die Rolle der Repräsentation von LGBTQIA+-Identitäten im Videospiel von Sascha Heller

Cover des Buches Einmal queer gespielt von Sascha Heller

 

Autor*in werden?

Über/Strom ist offen für andere Autor*innen. Wir freuen uns über Vorschläge für kurze Gastbeiträge und über Abstracts für unsere Sachbuchreihe, die bei Springer (nicht Axel ;) ) erscheint. Insbesondere sind wir an einem diverseren (d.h. nicht bloß weißen oder männlichen) Blick auf Digitalisierung und Gesellschaft interessiert. Auch Beiträge junger Autor*innen, gerne zur Wissenschaftskommunikation, sind willkommen.

Über/Strom generiert keinerlei Einnahmen und erhält keine Förderung, aber Gastbeiträge für die Website erhalten ein symbolisches Honorar (je nach Länge, zurzeit max. 170 EUR); Bücher werden vom Verlag vergütet (plus VG WORT). Fragen? Gerne per E-Mail an redaktion (at) ueberstrom.net .