KI-Slop zwischen Rollenspiel und Fan Fiction. Interview mit Jacob Birken
Was sehen wir eigentlich, wenn wir 'KI'-Bilder betrachten und welche Funktion erfüllen sie? Ist das alles matschiger AI Slop? Und was ist eigentlich mit scheinbar autonomen 'KI'-Bots, von denen gerade berichtet wird, sie würden ihr eigenes Ding machen? Dazu spricht Kulturhistoriker Jacob Birken im Interview. ❭ Weiterlesen
Sybille Krämer: "Der Stachel des Digitalen. Geisteswissenschaften und Digital Humanities"

Mit "Der Stachel des Digitalen" (2025) legt Sybille Krämer ein Buch vor, das weit mehr tut als das Verhältnis von "Geisteswissenschaften und Digital Humanities" (so der Untertitel) zu verhandeln. Es ist eine lesenswerte Kulturgeschichte der Digitalisierung, die lange vor den ersten Computern begann. ❭ Weiterlesen
Queere Leiblichkeit(en) – Plädoyer für eine neue Perspektive

Die Phänomenologie bietet mit dem Leib-Konzept Möglichkeiten, das Erleben unterschiedlichster, auch non-binärer Geschlechtlichkeiten besser zu fassen, ohne auf die alte Unterscheidung von Körper und Seele zurückzugreifen. Bislang wird dieses Potenzial aber kaum genutzt. In diesem Gastbeitrag plädiert Daphne Schwarz für ein Umdenken. ❭ Weiterlesen
KI-Bilder und die Verantwortung linker Medien

Statt gerade jetzt auf Seriosität und Wahrhaftigkeit zu setzen, lassen sich auch linke Medien offenbar gerade von den Versprechungen der KI-Konzerne oder schlicht dem Erlebnis scheinbarer Einfachheit verführen. Es ist ein Trauerspiel. ❭ Weiterlesen
Neuerscheinung: "Einmal queer gespielt. Über die Rolle der Repräsentation von LGBTQIA+-Identitäten im Videospiel" von Sascha Heller
Endlich ist der neueste Band der Über/Strom-Buchreihe erschienen. In "Einmal queer gespielt" führt der Medienwissenschaftler, angehende Psychologe, Mediengestalter und leidenschaftlicher Gamer Sascha Heller in die Grundlagen der Konstruktion von Norm, Diskriminierung, queere Identität in Medien und psychologische Modelle zur Mediennutzung ein. ❭ Weiterlesen
Auseinandersetzung mit der Lebenswelt: Interview mit Justin Nolte über Neue Phänomenologie und Digitale Spiele
Seit Edmund Husserl will die Phänomenologie "zu den Sachen selbst". Das geht mitunter einher mit Technik-Skeptizismus: Insbesondere digitale Medien scheinen sich zwischen die Menschen und ihre direkte Erfahrung zu drängen und werden eher als störend empfunden. Dass aber Computer- und Videospiele als Phänomen der Lebenswelt ihrer Spieler*innen durchaus ernstzunehmen sind, berichtet der Rostocker Philosophie-Student Justin Nolte im Interview. ❭ Weiterlesen
